Ich halte nicht viel von Powerpoint. Im Prinzip taugt es nur, um den eigenen Vortrag durch Bilder und Schlüsselwörter zu ergänzen. Die lineare Struktur, die das Programm vorgibt, zwingt uns dazu, genauso linear zu denken und zu arbeiten. Dabei sind die Zusammenhänge und die Strukturen, über die wir reden, in der Regel komplexer. Eine neue Ebene für Präsentationen eröffnet seit kurzem Prez
i. Diese Software ist (mit einigen Einschränkungen) kostenlos online zu benutzen: Schauen Sie sich einfach das knapp dreiminütige Tutorial an und schon können Sie loslegen.
Das Besondere an Prezi ist gerade die Non-Linearität: Im Prinzip funktioniert es wie eine riesige Mindmap, wo Sie von Punkt zu Punkt frei springen können. Dadurch, dass diese Karte bzw. Leinwand unendlich groß ist, können selbst komplexe Themen dargestellt werden. Der Clou ist jedoch, dass die Unendlichkeit auch in die dritte Dimension, nämlich die Tiefe, geht. Sie können beliebig in die Leinwand zoomen und damit Unterthemen eröffnen. Ein sehr schönes Beispiel ist dieser Talk von James Geary auf der jährlichen TED-Konferenz über die Kraft von Metaphern. Probieren Sie es einfach mal aus und Sie werden merken, dass die Zeit von Powerpoint langsam abgelaufen ist!




Im Rahmen des Rhetorik-Seminars am 06./07.Mai habt Ihr prezi empfohlen. Ich hab's nun ausprobiert, die erste kleine Präsenation steht. Wirklich ein tolles Programm! Danke für den Tipp!
Wolfgang